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Bewerbungsgespräch

Die häufigsten Fehler im Vorstellungsgespräch (laut Experten)

Gepostet von Hannes Jarisch

Autor & Karriere-Experte bei Glassdoor

Letzte Aktualisierung 25. April 2022
|14 Min. Lesezeit

Mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch haben Sie eine große Hürde auf dem Weg zu Ihrem Traumjob übersprungen. Sie sind aber noch lange nicht am Ziel, denn im Bewerbungsgespräch selbst warten noch jede Menge Herausforderungen auf Sie. Aber keine Sorge: Wir haben zwei erfahrene Bewerbungs-Coaches gefragt, wie Sie häufige und unterschätzte Fehler und Fauxpas im Vorstellungsgespräch vermeiden und Ihren Gesprächspartner von sich überzeugen.

Sie atmen tief durch und vergewissern sich noch einmal, dass Sie nichts vergessen haben. Ihr Outfit ist frisch gereinigt, Ihr Lebenslauf und alle weiteren wichtigen Unterlagen sind ausgedruckt und sicher in einer Mappe verstaut. Sie fühlen sich bereit für das anstehende Vorstellungsgespräch, auch wenn bei dem Gedanken daran ein nervöses Schauern durch Ihren Körper jagt.

Aber keine Sorge: Mit der richtigen Vorbereitung meistern Sie auch diese Herausforderung.

Damit Ihr Bewerbungsgespräch ein voller Erfolg wird, hat Glassdoor zwei Karriere-Experten zum Thema „Fehler im Vorstellungsgespräch und wie Sie sie vermeiden“ befragt.

Beginnen wir erstmal mit einer Reihe von klassischen Fehlern im Bewerbungsgespräch.

10 Häufige Fehler im Vorstellungsgespräch

1. Sie erscheinen zu früh zum Bewerbungsgespräch

Sie wissen, dass Sie nicht zu spät zum Vorstellungsgespräch kommen dürfen. Allerdings ist es auch nicht optimal, zu früh zu erscheinen, denn das kann unter anderem dazu führen, dass Sie durch das Warten beim Arbeitgeber noch nervöser werden.

Zeigen Sie, dass Sie Ihr Zeitmanagement im Griff haben, indem Sie fünf Minuten vor dem vereinbarten Zeitpunkt eintreffen. Dies lässt Ihnen ein paar Minuten Spielraum, aber führt nicht zu unnötigem Warten in der Lobby oder im Vorzimmer.

2. Sie sind nicht bei der Sache

Herumdrucksen, mit den Haaren herumspielen oder mit dem Sift herumfuchteln: Das “Nicht bei der Sache sein” kann sich ganz unterschiedlich ausdrücken. Diese Zeichen von Nervosität lenken dabei auch Ihren Interviewer ab.

Sie wollen doch aber als aussichtsreicher Kandidat in Erinnerung bleiben und nicht als derjenige, der einfach nicht damit aufhören konnte, mit seinem Bleistift herumzuspielen.

3. Sie sind nicht ausreichend vorbereitet

Ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch muss umfassend vorbereitet werden. Natürlich können Sie nicht auf jede Eventualität, die Sie im Gespräch erwarten wird, optimal gerüstet sein. Allerdings sollten Sie auch nicht bei jeder Antwort improvisieren müssen, vor allem nicht bei den Fragen, mit denen Sie schon im Vorfeld rechnen können.

Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit, um sich in Ruhe Antworten auf die Fragen zu überlegen, die Ihnen voraussichtlich im Gespräch gestellt werden.

4. Sie stellen keine oder die falschen Fragen

Ein elementarer Bestandteil von jedem Vorstellungsgespräch sind die Fragen, über die Sie sich als Kandidat:in im Vorfeld Gedanken gemacht haben. Interviewer:innen und Personaler:innen rechnen fest damit, selbst Fragen gestellt zu bekommen. Als Bewerber:in beweisen Sie damit Engagement und Interesse und zeigen außerdem, dass Sie sich intensiv auf das Gespräch vorbereitet haben.

Allerdings geht es nicht darum, einfach irgendwelche Fragen zu stellen. Wenn die Antwort auf Ihre Frage mit einer einfachen Google-Recherche zu finden ist, dann war es keine gute Frage.

5. Sie leisten sich vermeidbare inhaltliche Schwächen

Die Frage „Was ist Ihre größte Schwäche?“ gehört zu den Klassikern im Bewerbungsgespräch, daher sollten Sie sich unbedingt eine passende Antwort zurechtlegen. Gleichzeitig ist es auch eine der schwierigsten Fragen und viele Bewerber:innen überzeugen hier nicht.

Nennen Sie bitte nicht „Perfektionismus“ als Ihre größte Schwäche! Diese Antwort ist einfallslos und Ihr Gegenüber hat sich sicher schon hunderte Male gehört. Statt einfach nur Phrasen aus einem Bewerbungsratgeber wiederzukäuen, sollten Sie sich stattdessen eine individuelle und natürlich auch wahre Antwort zurechtzulegen.

Versuchen Sie nicht, eine Schwäche unübersehbar zu beschönigen. Vertrauen Sie stattdessen Ihren Gesprächspartner:innen ein authentisches Verbesserungspotential an. Dadurch zeigen Sie Reife und Selbstbewusstsein.

Auch mit Kritik an Ihrem alten Arbeitgeber und Ihren bisherigen Vorgesetzten sollten Sie sich im Bewerbungsgespräch zurückhalten, denn das könnte direkt einen schlechten Eindruck bei Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber hinterlassen. 

6. Sie hinterlassen einen schlechten letzten Eindruck

Natürlich bereiten Sie sich so auf Ihr Vorstellungsgespräch vor, dass Sie einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Genauso wichtig ist es aber auch, einen guten „letzten Eindruck“ zu hinterlassen. Ihre Verabschiedung bleibt bei Ihren Gesprächspartner:innen schließlich ebenfalls im Gedächtnis, wenn sie sich im Anschluss an das Interview ein abschließendes Urteil von Ihnen bilden.

Bedanken Sie sich also für das interessante Gespräch und verabschieden Sie sich mit einem Lächeln, um positiv im Gedächtnis zu bleiben.

7. Sie versetzen sich nicht in die Lage des Arbeitgebers

Hans-Georg Willmann:

Meine Erfahrung als Auswahl-Psychologe ist es, dass sich Bewerber:innen generell zu wenig in die andere Seite hineinversetzen.

Was ist für einen Arbeitgeber wichtig? Was ist für das Unternehmen, das mein Arbeitgeber werden soll, wichtig? Was ist dem Personalverantwortlichen wichtig? Was ist dem Fachvorgesetzten wichtig?

Erfahrungsgemäß sind das vor allem drei Dinge:

  1. Das Risiko einer Fehlbesetzung reduzieren
  2. Den größtmöglichen Nutzen für das Team (im Fachbereich) finden und einstellen
  3. Den Einstellungsprozess in einer überschaubaren Zeit abschließen

Aus diesen drei Aspekten kann man sehr genau ableiten, wie die Vorbereitung auf und die Performance in einem Vorstellungsgespräch aussehen sollten, um den Job zu bekommen.

8. Sie gehen in der Masse an Bewerbungen unter

Volker Klärchen:

Interessanterweise machen viele Bewerber:innen dieselben Fehler, gerade weil sie so viele Ratschläge gelesen haben, denn besonders im Internet findet man jede Menge Tipps, die zwar weit verbreitet, aber nicht hilfreich sind. Besonders deutlich wird das zum Beispiel bei der Frage nach den Stärken: Da wird häufig geraten, die Stellenanzeige zu lesen und die Eigenschaften zu nennen, die dort gefordert sind.

Stellen Sie sich jetzt mal vor, in der Anzeige steht zum Beispiel:

"Sie sind kommunikativ, kundenorientiert und flexibel."

Was glauben Sie, wie oft die Firmen dann im Vorstellungsgespräch "zufällig" genau diese drei Begriffe zu hören bekommen? Es ist der beste Weg, in der Masse an Bewerber:innen unterzugehen und austauschbar zu werden.

Ich empfehle daher, sich im Vorfeld intensiv mit seinen eigenen Stärken (und auch Schwächen) zu beschäftigen und dann Antworten zu nutzen, die die Firma mit Sicherheit noch nicht gehört hat. Das bleibt im Gedächtnis.

9. Sie nehmen den Small Talk nicht ernst

Volker Klärchen:

Manche Bewerber:innen unterschätzen, dass das Vorstellungsgespräch schon in dem Moment beginnt, wo man den anderen sehen kann und nicht erst, wenn die Vorstellungsrunde startet.

Dabei ist gerade der Einstieg entscheidend, denn hier entscheidet sich die Sympathie. Daher übe ich mit Kund:innen, die Small-Talk hassen, genau solche Situationen. Und das mit enormer Wirkung.

10. Sie achten nicht auf die nonverbalen Signale, die Sie aussenden

Hans-Georg Willmann:

Ein einfach zu vermeidender Fauxpas ist die Nachlässigkeit im Erscheinungsbild und das Unterschätzen der Informationen, die jeder Mensch über die nonverbalen Signale parallel zu den gesprochenen Worten gibt. Personaler sind geschult darin, systematisch zu beobachten, inwieweit das gesprochene Wort und die nonverbalen Signale übereinstimmen. Nur dann ist ein Kandidat glaubwürdig und nur dann bekommt er den Job.

Ein Beispiel: Ein Ingenieur bewirbt sich auf eine Stelle in der Qualitätssicherung. Hier spielt ein Auge für Qualität und eine entsprechende Einstellung eine wichtige Rolle. Als Stärke hat er im Lebenslauf „Qualitätsbewusstsein“ geschrieben und das antwortet er verbal auch auf die entsprechende Frage nach Stärken im Vorstellungsgespräch. Aber seine Absätze am Schuh sind abgelaufen, die Aktentasche zeigt deutliche Gebrauchsspuren und der Kugelschreiber, der vor ihm auf dem Tisch liegt, ist ein 0815-Plastikmodell mit abgebrochenem Clip.

Typische Fehler im Vorstellungsgespräch: Die Expertenrunde

Soweit erstmal zu grundlegenden Fehlern im Vorstellungsgespräch und wie Sie sie vermeiden können. Damit Sie optimal in Ihr nächstes Job-Interview gehen, haben wir unseren zwei Experten noch ein paar weitere Fragen gestellt.

Welche Fehler machen vor allem Absolvent:innen, wenn Sie sich auf Ihre erste richtige Stelle bewerben?

Hans-Georg Willmann:

  1. Vor dem Gespräch: Zu wenig Vorbereitung
  2. Im Gespräch selbst: Zu wenig präzise Antworten auf die Fragen geben
  3. Nach dem Gespräch: Die Kommunikationskette mit dem potenzielle Arbeitgeber nicht zu halten

Die Kommunikationskette im Bewerbungsprozess wird von vielen unterschätzt. Das bedeutet, dass viele Bewerber:innen zum Beispiel nicht beim Unternehmen anrufen, bevor sie sich bewerben, obwohl ein Ansprechpartner in der Stellenanzeige genannt ist. Das heißt auch, dass viele Bewerber:innen nach dem Interview keine Nachfass-E-Mail an das Unternehmen schreiben, in der sie sich noch einmal für das angenehme und interessante Gespräch bedanken und noch einmal ihr Interesse an der Stelle bestätigen.

Welche Fragen werden von Bewerber:innen gerne unterschätzt?

Volker Klärchen:

„Erzählen Sie uns etwas über sich.“

Also das, was zu Beginn jedes Gesprächs passiert, denn intuitiv denken wir: „Ach, das ist ja nur meine Geschichte, die kenne ich, da muss ich nichts vorbereiten.“ Doch dann kommt in der echten Situation das Adrenalin und das blockiert uns im Kopf. Wenn wir dann versuchen, unseren Werdegang aus dem Gedächtnis gut strukturiert und interessant vorzutragen, dann stellen wir plötzlich fest, dass das nicht mehr funktioniert.

Deswegen würde ich die Selbstvorstellung sogar immer ganz besonders intensiv vorbereiten.

 Hans-Georg Willmann sieht die Sache ähnlich:

„Stellen Sie sich uns einmal vor“ ist eine häufig unterschätzte Aufforderung.

Viele Kandidat:innen glauben, dass sie sich auf diese, oft am Anfang gestellte Frage, nicht vorbereiten müssen. Schließlich wissen sie ja, wer sie sind. Meine Erfahrung ist, dass das nicht so ist. Eine präzise Selbstvorstellung zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs gibt oft den Ausschlag, ob ein Kandidat weiterkommt. Wer hier punkten kann kommt weiter. Deshalb sollte man sich darauf sehr gut vorbereiten und seine eigenen Qualifikationen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Wissen und Eigenschaften sehr genau mit den Anforderungen der Stellenanzeige, den Aufgaben und Anforderungen auf der Stelle, für die man sich bewirbt, matchen. Das heißt, die Selbstpräsentation sollte auf das Unternehmen, die Stelle, die Aufgaben und die Anforderungen abgestimmt sein, und das sehr präzise.

Wie sollte man als Bewerber:in im Vorstellungsgespräch reagieren, wenn man merkt, dass man einen Fehler gemacht hat?

Volker Klärchen:

Das würde ich immer ansprechen, ganz egal, wie lang der Fehler schon zurückliegt. Als Bewerber:in hat man genau das gleiche Recht, das Gespräch zu strukturieren, wie das Unternehmen. Und Sie können dabei nur gewinnen.

Stellen wir uns vor, Sie merken plötzlich, dass Sie eine Frage völlig falsch verstanden und dadurch eine unpassende Antwort gegeben haben. Aber das Gespräch ist inzwischen längst beim nächsten Thema. Man wird Ihnen ansehen, dass Sie etwas beschäftigt.

Nur werden ihre Gesprächspartner das logischerweise mit dem aktuellen Thema in Verbindung bringen und werden sich womöglich fragen: “Warum reagiert er auf diese Frage so komisch?”

Bei nächster Gelegenheit sagen Sie daher "Ich möchte noch mal kurz zu einer Frage von vorhin zurückkommen… " und klären den Fehler auf. Das wird Sie beruhigen und die Firma kann Sie jetzt auch besser einordnen.

Hans-Georg Willmann:

Also ich habe immer wieder mal Kandidat:innen im Interview, die so aufgeregt sind, dass sie ein wenig die Höflichkeitsformen vergessen und zum Beispiel vor den Interviewer:innen durch die Türe gehen. Und wenn man das bemerkt, dann ist es das Allerbeste, es einfach sofort mit einem entschuldigenden Lächeln anzusprechen: „Ups, entschuldigen Sie bitte, ich habe gerade gemerkt, dass ich mich da vorgedrängt habe.“ That’s it. Damit hat man die Situation entschärft.

Wie sollten Bewerber:innen auf eine Frage reagieren, zu der Ihnen überhaupt keine Antwort einfällt? Stichwort: Blackout.

Hans-Georg Willmann:

Wenn ein Blackout trotz guter Vorbereitung passiert, dann ist es das Beste, das ganz offen anzusprechen:

„Uff, Sie merken sicherlich, dass ich sehr aufgeregt bin und gerade gar keine Antwort auf Ihre Frage habe. Mir ist das Gespräch sehr wichtig, weil ich sehr, sehr gerne für Sie arbeiten möchte. Deshalb bin ich aufgeregt.“

Schon während man das sagt, wird man spüren, dass eine riesige Last von einem abfällt, einfach nur deshalb, weil man es angesprochen hat. Dadurch nimmt man sich psychologisch betrachtet selbst den Druck, dass der Gesprächspartner bloß nicht merken soll, dass man gerade einen Blackout hat. Dadurch wird der Kopf wieder frei. Erfahrungsgemäß gehen Interviewer:innen damit sehr positiv um, weil ihnen ja auch daran gelegen ist, den oder die Bewerber:in kennenzulernen. Ansonsten wäre die Zeit, die man investiert, vergeudet.

Volker Klärchen:

Ich sage immer: keine Angst vor dem Blackout! Denn es ist normal, dass ein:e Bewerber:in vor dem Gespräch nervös ist. Es wäre sogar ziemlich seltsam, wenn man in so ein Gespräch vollkommen ruhig gehen kann.

Und denken Sie mal zurück: Haben Sie selbst mal erlebt, dass jemand anderes einen Blackout hatte? Was haben Sie da gedacht? Mit Sicherheit nicht: "Was ist denn das für ein Depp, der kann ja gar nichts." So reagiert keiner.

Die normale Reaktion ist: Was kann ich jetzt tun, um ihr oder ihm da raus zu helfen? Und genauso geht es auch den Menschen im Unternehmen. Also keine Sorge, das kann passieren und ist nicht schlimm.

Was hilft laut Ihrer Erfahrung am besten gegen die Nervosität vor dem Vorstellungsgespräch?

Volker Klärchen:
Da gibt es vieles, was man tun kann. Eine der wichtigsten Punkte: Irgendwann einen Schlussstrich ziehen und sagen, “ab jetzt bereite ich mich nicht weiter auf das Gespräch vor.” Vielleicht am Vorabend.

Am nächsten Tag mache ich dann ganz bewusst nur noch Dinge, die überhaupt nichts mit dem Gespräch zu tun haben. Ich hatte mal eine Kundin, die war ungeheuer nervös und ihr Hobby war Origami. Ich habe sie dazu "verdonnert", vor dem nächsten Termin einen sehr komplizierten Stern zu falten, den sie bisher noch nie hinbekommen hatte.

Das hat sie auch an dem Tag nicht – aber dadurch, dass ihr Kopf mit etwas völlig anderem beschäftigt war, hatte sie das entspannteste Vorstellungsgespräch ihres Lebens.

Hans-Georg Willmann:

  1. Eine sehr gute Vorbereitung
  2. Mehr als nur ein „Eisen im Feuer“ haben, also parallel auf mehrere Stellen bewerben
  3. Sich vergegenwärtigen, dass man aus Sicht des Unternehmens das Potential für die Stelle mitbringt, denn sonst hätte man keine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten
  4. Im Gespräch selbst locker sein: Ruhig atmen und ab und an die Gesprächspartner:innen anlächeln

Was sollten Bewerber:innen machen, wenn sie eine Antwort auf eine Frage nicht wissen oder eine Fähigkeit, die im Job gebraucht wird, nicht haben?

Hans-Georg Willmann:

Da hilft nur eins: Nicht rumeiern, sondern eine klare und ehrliche Antwort geben:

„Oh, das ist eine gute Frage, dieses Know-how habe ich noch nicht.“

oder

„Das weiß ich nicht, aber ich weiß, wo ich es nachlesen kann.“

oder

„Oh, das ist natürlich eine wichtige Fähigkeit, die ich bislang noch nicht entwickelt habe, aber ich traue es mir zu, das schnell zu lernen und ich habe auch Lust darauf."

Mit unseren Expertentipps sind Sie bestens für Ihr nächstes Vorstellungsgespräch gerüstet

Eine umfassende Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch ist essentiell, wenn Sie den Job ergattern wollen. Wichtig sind dabei Ihr äußeres Erscheinungsbild, Ihre Umgangsformen und Ihre Vorbereitung auf die Fragen und Themen, die im Job-Interview wahrscheinlich angesprochen werden.

Aber keine Sorge: Wenn Sie die Tipps unserer Experten beherzigen, haben Sie bereits einen großen Schritt in Richtung Job-Angebot unternommen.

Sie hatten vor Kurzem ein Bewerbungsgespräch? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Jobsuchenden, indem Sie eine Bewertung des Gesprächs auf Glassdoor posten.

Volker Klärchen

Volker Klärchen ist als Bewerbungscoach in Hamburg tätig. Seit dem Jahr 2010 sorgt er dafür, dass Menschen schneller einen neuen Job finden. Volker Klärchen hilft Kund:innen zum Beispiel dabei, überzeugende Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen und im Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Sein Motto lautet „Erfolgreich bewerben, ohne sich zu verkaufen.“

Hans-Georg Willmann

Seit über 20 Jahren begleitet Hans-Georg Willmann Menschen bei der Verwirklichung ihrer Karriere- und Lebensziele. Als Personalauswahl-Experte und Karriereberater unterstützt er Absolvent:innen bei der Berufswegplanung und Fach- und Führungskräfte bei beruflichen Veränderungen.

Foto (c) Alex Jung