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Sie arbeiten auf eine Beförderung hin? Hier sind 10 Tipps

Sie wollen befördert werden? Starten Sie das neue Jahr mit einem ehrgeizigen Ziel, auf das es sich lohnt hinzuarbeiten. 2018 kann das Jahr werden, in dem Sie Ihre Stelle in die Hand nehmen und auf der Karriereleiter nach oben klettern – reflektieren Sie jetzt zu Anfang des Jahres, welche Schritte dafür nötig sind.

Wenn eine Beförderung einer Ihrer Vorsätze für 2018 ist, dann werfen Sie einen Blick auf die unten stehenden Tipps, die direkt von Managern kommen.

  1. Zusammenarbeit

Wenn Sie eine Beförderung anstreben müssen Sie mehr tun, als sich nur auf Ihre eigene Arbeit zu konzentrieren. Überlegen Sie sich, wem Sie in Ihrem Büro unter die Arme greifen können. Je beeindruckter Ihre Kollegen von Ihnen sind, desto eher wird Ihr Chef von anderen Positives über Ihre Arbeit hören. Ihre Fähigkeit mit anderen zusammen zu arbeiten ist genauso wichtig, wie selbstständig arbeiten zu können.

„Zusammenarbeit mit anderen Teams quer durch das Unternehmen sticht immer positiv hervor“, so D.G., ein Training Manager bei Oracle Cloud.

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  1. Ownership

„Wir evaluieren den sogenannten FLO: Full Leadership Ownership. Wir befördern Mitarbeiter, die Ownership in Bezug auf das Ergebnis Ihrer Projekte beweisen“, so Phil Fremont-Smith, Mitbegründer von Happie. „Dies bedeutet, alles zu tun, was nötig ist, um ein Projekt erfolgreich über die Bühne zu bringen: Abends mal später im Büro bleiben, kreativ werden, gegebenenfalls um Unterstützung von anderen bitten. FLO entsteht aus dem persönlichen Willen, den Ball ins Tor zu schießen und nicht nur auf dem Feld von Mann zu Mann zu kicken.“

  1. Einsatz

In Bezug auf Ihre Arbeitsmoral geht es nicht immer darum, bestimmte Eckpfeiler oder Ziele zu erreichen. Manche Chefs sagen, dass Sie sich den Einsatz anschauen, den ein Mitarbeiter aufbringt. Sind sie selbstdiszipliniert und flexibel? Sind sie fokussiert und kreativ? Der Einsatz, den Sie aufbringen spricht Bände.

„Es geht mir mehr um den Einsatz, den sich sehe, als um spezifische Meilensteine“, so Janelle L., Marketingdirektorin. „Die Menschen, die ich in der Vergangenheit befördert habe, haben jeden Tag großen Einsatz gezeigt. Ich habe schon weniger fachmännisch qualifizierte Menschen vor anderen befördert, die zwar Fachexperten sind aber nur das Minimum tun.“

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  1. Verlässlichkeit

Wenn Sie auf der Karriereleiter nach oben klettern wollen, dann zeigen Sie Ihrem Chef, dass er oder sie sich immer auf sie verlassen kann.

„Pünktlichkeit, Eigeninitiative, freundliches Auftreten und der Wille nach Weiterentwicklung sind für mich Schlüsselfaktoren, wenn es darum geht Entscheidungen bezüglich Beförderungen zu treffen“, so Hayden B., ein erfahrener Manager.

  1. Aus Fehlern lernen

Niemand ist perfekt. Wir haben alle schon Fehler auf der Arbeit begangen. Wie Sie mit Fehlern umgehen, kann jedoch einen entscheidenden Unterschied machen. Ihr Chef wird Ihre Fähigkeit, umzusteuern, bemerken.

„Bei Happie feiern wir Scheitern und Fehler. Wir kreieren eine Atmosphäre, in der Menschen bereit sind, Neues auszuprobieren um zu sehen, ob es funktioniert“, so Fremont-Smith. „Und wenn es nicht funktioniert, zelebrieren wir das Scheitern – wir sehen es als Lernprozess.“

  1. Offener Dialog

Sie müssen nicht im Geheimen auf eine Beförderung hinarbeiten. Ziehen Sie in Betracht, mit Ihrem Chef über Ihre Ziele zu sprechen und erwähnen Sie, dass Sie gerne befördert werden möchten. So starten Sie einen Dialog mit Ihrem Manager, der Ihnen hilft, einander zu verstehen und auf der gleichen Seite zu stehen.

„Ich habe einen Angestellten befördert, weil dieser einen kontinuierlichen Dialog mit seinem Mentor und mir bezüglich der nächsten Schritte für seine Karriere hatte und keine Angst hatte, mit Fragen und Bedenken zu mir zu kommen“, erläutert D.G.

  1. Selbständigkeit

Mit Ihrer Fähigkeit, eigenständig zu arbeiten, beweisen Sie Ihrem Chef, dass Sie Verantwortung für Ihre Arbeit übernehmen.

„Übernehmen Sie Extraaufgaben, die eigentlich Teil der Position sind, die Sie mit einer Beförderung anstreben“, rät Kevin C, Manager bei einem Medienunternehmen. „Das zeigt ein Verständnis für die neue Rolle und beweist den Willen, hart dafür zu arbeiten. Außerdem machen Sie es damit Ihrem Chef leicht, zu rechtfertigen, warum Sie der beste Kandidat für den Job sind.“

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  1. Ehrlichkeit

Lügen Sie nie auf der Arbeit. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ihr Chef Ehrlichkeit zu schätzen weiß. Nur so kann er oder Sie Ihnen helfen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

„Gehen Sie Aufgaben an, die Sie fordern, und stellen Sie Fragen, wenn Sie nicht weiter wissen“, rät D.G. „Und gehen Sie ehrlich damit um, dass Sie nicht eine Antwort auf alles wissen.“

  1. Harte Arbeit

Von Ihrem ersten Tag an hat Ihr Chef hoffentlich klar erläutert, was Erfolg im Team oder im Unternehmen bedeutet. Wenn Sie damals gut zugehört haben, wissen Sie hoffentlich, wie Sie in Ihrer Position und Karriere vorankommen und was Ihren Chef beeindruckt. Falls nicht, dann achten Sie aufmerksam darauf, wie andere Kollegen in Ihrem Team agieren, die häufig Lob erhalten oder vor Kurzem befördert wurden.

„Wir rekrutieren kontinuierlich innerhalb der Firma, indem wir existierende Mitarbeiter in höhere Positionen befördern. Wir machen klar, welche Fähigkeiten und welches Mentalität für eine bestimmte Position erforderlich sind“, so Fremont-Smith. „Wenn ein Mitarbeiter diese Qualifikation erlangt hat, befördern wir ihn und unterstützen ihn in der neuen Position mithilfe sehr klarer Meilensteine und Zielvorgaben. So weiß der Mitarbeiter von Tag eins an, was Erfolg bedeutet und wie er diesen Erfolg erreichen kann – und wir unterstützen ihn auf dem Weg dahin.“

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  1. Kreativität

Scheuen Sie nicht davor zurück quer zu denken – so können Sie sich von Ihren Kollegen absetzen.

„Der Mitarbeiter, den ich befördert haben, war in der Lage unkonventionell zu denken und konnte somit neue Lösungswege finden“, so D.G. „Er kam darüberhinaus mit Ideen für neue Projekte für das ganze Team zu mir und hatte sogar Vorschläge für die Herangehensweise für diese neuen Projekte. Und jedes Mal, wenn er mit einem Problem zu mir kam, hatte er bereits ein paar Lösungsvorschläge parat.“

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