Deichmann als Arbeitgeber
Pros
Gute und interessante interne Schulungen Fachlich sinnvolle Ausbildungsinhalte, insbesondere im theoretischen Bereich Man lernt grundsätzlich viel über den Einzelhandel und Verkaufsprozesse
Kontras
Auszubildende werden überwiegend als vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt und häufig für ungeliebte Aufgaben herangezogen Sehr unfaire Aufgabenverteilung innerhalb des Teams Regelmäßige stundenlange Kasseneinsätze, auch an extrem stressigen Tagen (z. B. Black Friday, offene Sonntage), weil andere Mitarbeitende diese vermeiden Unangenehme Zusatzaufgaben wie Müllentsorgung wurden ausschließlich von Auszubildenden erledigt Negativer Umgang mit Krankheit: Krankmeldungen führten zu Anschiss und dem Vermitteln eines schlechten Gewissens Stark belastendes Arbeitsklima mit viel Lästerei im Team Extrem hoher Verkaufsdruck, insbesondere bei Zusatzartikeln (Furnituren), mit nahezu täglichen Belehrungen Häufige und körperlich sehr anstrengende Warenannahme, oft alleine ab 6 Uhr morgens Große Warenmengen (teilweise mehrere hundert Kartons) mussten allein angenommen, ausgepackt, gescannt, vorsortiert und die Kassen geöffnet werden Lange Schichten (z. B. 10:00–20:30 Uhr) waren keine Seltenheit Regelmäßiges Überziehen der Arbeitszeit, da kurz vor Feierabend neue Aufgaben vergeben wurden Erwartung, täglich 10–15 Minuten vor offiziellem Arbeitsbeginn bereits arbeitsbereit auf der Verkaufsfläche zu stehen Sehr geringe Ausbildungsvergütung im Verhältnis zur Arbeitsbelastung Unrealistische Erwartungshaltung: gleichzeitig Ware verräumen, aktiv verkaufen, jeden Kunden ansprechen und zusätzlich Diebstähle erkennen Bei festgestellten Diebstählen wurde Mitarbeitenden, insbesondere an der Kasse, die Schuld zugeschoben