Pros
Angemessene Bezahlung, insgesamt gute Sozialleistungen (Gesundheitsleistungen, Elternzeit, Bildungskredit, kostenlose Therapiesitzungen)
Kontras
Von Anfang an irreführend … die 12 Betriebsferien gelten nicht für den Pflegedienst. Man muss 3-4 dieser Feiertage pro Jahr arbeiten. Man sollte auch wissen, dass man täglich 4-5 Stunden mit Telefonaten verbringt – ein weiteres Detail, das bei der Einstellung verschwiegen wird. Der „unbegrenzte bezahlte Urlaub“ ist weit davon entfernt, erwartet werden nur etwa 10-15 Tage pro Jahr. Kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Im Vergleich zu den Vorjahren wurden dieses Jahr einige wichtige Leistungen gekürzt, darunter ein Zuschuss für persönliches Wohlbefinden und persönliche Treffen. Man sollte sich gut überlegen, worauf man sich einlässt, bevor man diesen Job annimmt. Es herrscht Mikromanagement – viel Glück beim Finden, auch nur ein paar Mal am Tag auf die Toilette zu gehen. Unrealistische und unklare Erwartungen, die die Mitarbeiter sehr belasten. Auch wenn man gut in seinem Job ist, muss man damit rechnen, ungefragt für eine ganze Reihe von „Sonderprojekten“ ehrenamtlich eingesetzt zu werden. Die Arbeitskultur ist außerdem sehr bizarr, das Team ist in kleinere Gruppen aufgeteilt, die kaum miteinander interagieren. Keine Teambuilding-Events oder Möglichkeiten, sich mit dem gesamten Team auszutauschen. Viele Leute im Team beschweren sich über die gleichen Dinge, aber es wird nichts unternommen. Hier dreht sich alles nur um die Zahlen. Die eigene psychische Gesundheit hat keine Priorität. Auch die Tatsache, dass die Führungsebene ständig wechselt, ist ein absolutes Warnsignal!