Pros
Wettbewerbsfähiges Gehalt, Homeoffice-Regelung (die sich allerdings zum Schlechteren verändert).
Kontras
Technische Schulden. Überall. Katastrophale Unternehmensstruktur. Die Datenqualität ist erschreckend und die BI-Ressourcen sind lächerlich. Das ist ein Vertriebs- und Dienstleistungsunternehmen, kein Technologieunternehmen. Die Kultur ist durch und durch von Mikromanagement geprägt. Oft werden Probleme viel zu spät angegangen, ohne sie gründlich zu durchdenken, anstatt den Mitarbeitern zu vertrauen, die die Verantwortung tragen. Das führt zu ständigem Chaos. Das Management setzt permanenten Druck und „das Auge Saurons“ als Motivationstechniken ein und erwartet von den Mitarbeitern weit mehr, als ihre Rolle vorsieht. Erfolge werden kaum gefeiert, der Fokus liegt immer auf dem, was nicht getan wird. Dabei wird den Mitarbeitern kaum Freiraum gelassen und enormer Druck ausgeübt, weit über die 40-Stunden-Woche hinaus zu arbeiten. Die Kultur ist schlimmer als in allen anderen Unternehmen, die ich kenne, und es herrscht ein tiefsitzendes Misstrauen gegenüber der Führung und der strategischen Ausrichtung in der Forschung und Entwicklung. Das heißt aber nicht, dass die Führungsebene zuhört. Beiträge von allen, die nicht aus dem Finanzbereich kommen oder dem Günstling des CEOs angehören, werden kaum akzeptiert.