Pros
Früher war das Gehalt gut. Derzeit sind 50 % Remote-/Home-Office möglich.
Kontras
Im Jahr 2017 haben mich sowohl ein innovatives, kleines IT-Team als auch das unternehmensweit offene, transparente und kollaborative Arbeitsumfeld (z. B. unbürokratische und unterstützende Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen, gegenseitiger Respekt, Delegation/Vertrauen zwischen Management und Fachexperten, Kultur) gereizt des Wissensaustauschs – z. B. würde das Portfoliomanagement Finanzthemen für Neueinstellungen/Nicht-Finanzleute vorstellen, technische Gespräche zwischen IT-Abteilungen). Schneller Vorlauf bis 2023. CEO/CTO haben eine Kultur des obsessiven Mikromanagements eingeführt, das auf persönlichen Anreizen basiert (verteilt nach nicht kommunizierten/unbekannten/nicht messbaren KPIs). Infolgedessen konzentrieren sich die Menschen viel mehr auf individuelle Interessen, die Zusammenarbeit hat gelitten und die Fluktuationsraten der Mitarbeiter lagen in den letzten Jahren durchweg über dem Branchenstandard – es heißt, die Menschen stimmen mit den Füßen ab; und tatsächlich tun sie es. Das Unternehmen hat sich von „Vier Musketiere“ zu „Wolf of Wall Street“ entwickelt, um sozusagen ein (übertriebenes) Äquivalent in der Populärfilmkultur zu bieten. Ich bereue es jedoch nicht, dort gearbeitet zu haben. Es war eine großartige Lernerfahrung – nicht nur im Hinblick auf die Technologie, sondern auch auf den kulturellen Wandel. Technisch ist es nach wie vor ein attraktiver Arbeitgeber für IT-Leute. Obwohl ich persönlich die exzessive Mikromanagementkultur als Warnsignal und als Zeichen tiefen Misstrauens des Managements gegenüber seinen Untergebenen betrachte, ist dies meiner Meinung nach ein absolutes No-Go.