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Wie Sie ein positives und gesundes Arbeitsumfeld für Ihre Mitarbeiter schaffen: 8 Schritte

Verschiedene Faktoren können zu einem ungesunden Arbeitsumfeld führen, in dem sich Ihre Mitarbeiter nicht wohl fühlen und nicht produktiv sind. Und wir sprechen hier nicht nur von körperlicher Gesundheit – bei einem positiven Arbeitsumfeld geht es um mehr. Im Folgenden finden Sie 8 Tipps, die Ihnen helfen, ein positives Umfeld für Ihre Angestellten zu schaffen, das sowohl die körperliche Gesundheit als auch die psychische Gesundheit fördert.

  1. Benutzen Sie Stehtische zum Arbeiten

Es ist kein Geheimnis mehr, dass es nicht gesund ist, über lange Zeiträume hinweg zu sitzen. Viele Unternehmen bieten daher mittlerweile Ihren Angestellten Stehtische an oder Tische, die sich per Knopfdruck im Handumdrehen von einem Sitzplatz in ein Stehpult umwandeln lassen. Auf diese Weise können Mitarbeiter zwischen verschiedenen Positionen hin- und herwechseln und Ihre Muskeln aktiv halten. Ebenso wie den ganzen Tag zu sitzen ist es auch nicht gesund, den ganzen Tag zu stehen – auf ein ausgewogenes Gleichgewicht kommt es an.

  1. Kreieren Sie gemütlichen Arbeitsraum

Auch wenn Ihre Mitarbeiter manchmal eng mit anderen Teamkollegen an Projekten arbeiten müssen, brauchen sie ihren eigenen Freiraum. Finden Sie für Ihr Unternehmen oder die Abteilung für die Sie zuständig sind, heraus, wie groß dieser Freiraum für optimale Arbeitsergebnisse sein sollte. Alle Mitarbeiter brauchen genug Platz, um in Ruhe ungestört arbeiten und sich ausbreiten zu können. Gleichzeitig wollen sich nicht abgeschottet vom Rest der Firma oder des Team fühlen – sie sollten die Möglichkeit haben, jederzeit schnell Fragen oder Probleme persönlich mit Kollegen klären zu können. Couch-Ecken bieten sich für individuelles Arbeiten weg vom Schreibtisch an, oder für die Kollaboration in kleinen Gruppen. Vergessen Sie auch nicht, genügend Whiteboards für kreatives Arbeiten zur Verfügung zu stellen.

  1. Erkennen Sie Leistung an und belohnen Sie

Um die Moral bei Laune zu halten, sollten Sie Teams für das Erreichen von wichtigen Meilensteinen anerkennen und gegebenenfalls belohnen. Projekte tendieren dazu zu Anfang aufregend zu sein und dann ihre Magie zu verlieren und komplizierter als gedacht zu werden. Daher ist es umso wichtiger, Individuen und Teams nach erfolgreichem Abschluss eines Projektes anzuerkennen. Dabei geht es nicht um große Gesten. Es kann zum Beispiel eine abteilungsübergreifende E-Mail sein, die andere Mitarbeiter über den Erfolg informiert und in der das Team gelobt wird. Alternativ können Sie Ihr Team zum Lunch oder zur Happy Hour einladen. Solche kleinen Gesten machen einen Unterschied und stärken die Moral.

  1. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Team eine gute Verbindung hat

Es ist wichtig, dass Ihre Teammitglieder gut miteinander verbunden sind – vor allem, wenn Kollegen dabei sind, die viel Home Office machen. Es reicht nicht aus, gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Sorgen Sie dafür, dass die Mitglieder Ihres Teams wirklich die Chance haben, sich gegenseitig kennenzulernen und einen guten Draht zueinander haben. Natürlich werden nicht alle automatisch beste Freunde werden. Aber kleine Schritte können einen großen Unterschied machen. Wenn Sie Mitarbeiter haben, die von zu Hause arbeiten, dann sorgen Sie dafür, dass diese sich per Videokonferenz in Meetings einwählen können. Mit jedem Meeting werden Sie mehr übereinander erfahren, vor allem wenn Sie Besprechungen mit „Ice Breaker“-Fragen beginnen.

  1. Schaffen Sie Pflanzen an

Pflanzen können zu einem positiveren Arbeitsumfeld beitragen. Sie verbessern die Luftqualität in Büroräumen, was besonders dann vorteilhaft ist, wenn es in Ihrem Büro oft stickig ist oder die Luft trocken ist. Darüber hinaus tragen Pflanzen zu einem heiteren und lockeren Innendesign bei. Auf die meisten Menschen haben Pflanzen einen beruhigenden Effekt. Für das Büro eignen sich blättrige Pflanzen am besten, die viel grün tragen (also keine Kakteen).

  1. Frische Luft ist wichtig

Viele Menschen leiden unter Allergien, die im Büro durch Teppiche oder Chemikalien in Wandfarben hervorgerufen werden. Symptome können von Atemproblemen, über Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen bis hin zu Ausschlägen reichen. Wahrscheinlich haben Sie nicht die Möglichkeit, Teppiche auszutauschen oder eine Bio-Farbe für die Wand auszuwählen. Aber Sie können Luftreiniger anschaffen und diese an verschiedenen Stellen im Büro aufstellen. Stellen Sie sicher, dass der Luftreiniger einen Schwebstofffilter hat.

  1. Streichen Sie die Wände grün

Studien haben gezeigt, dass die Farbe grün den Gedankenprozess und Kreativität ankurbelt. Wenn der Vermieter Ihres Büros keine Änderungen der Wandfarbe erlaubt, können mit anderen Mitteln mehr Grün ins Büro bringen, zum Beispiel durch Wandschmuck, Möbel oder Schreibtischzubehör in der Farbe grün. Konzentrieren Sie sich jedoch auf beruhigende Grüntöne (denken Sie an Salbei), die Ihre Kreativität ankurbeln und Ihr Gemüt beruhigen, anstatt auf helle oder grelle Grüns.

  1. Ermutigen Sie Meinungsverschiedenheiten

Es mag kontraproduktiv klingen, aber es ist wichtig, dass Sie Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen unter Kollegen ermutigen. Nur so werden Ihre Mitarbeiter das Gefühl haben, dass Sie ihre Meinung äußern und mit Ihren eigenen Ideen zum Unternehmen beitragen können. Bringen Sie Ideen auf den Tisch, zeigen, dass Sie komplett unkonventionell Denken. Damit ermutigen Sie den Dialog. Bitten Sie Ihr Team etwas auf Karteikarten zu schreiben, das sie mit der Idee assoziieren. Ermutigen Sie dann die Teammitglieder, ihre Karten laut vorzulesen und ihre Kollegen um Kommentare zu bitten. Sie wissen nie, zu welchen Ideen eine solche Brainstorming-Session führen kann.

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