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Home Office: 8 Tipps für das Arbeiten Zuhause

Home office

Was für Freiberufler und digitale Nomaden schon lange Standard ist, verbreitet sich auch unter Angestellten immer mehr: das Arbeiten im Home Office. Egal ob nun Home Office, Heimarbeit oder der etwas angestaubte Begriff “Telearbeit”, das ortsunabhängige Arbeiten wird immer beliebter, denn es bietet Unternehmen und auch Arbeitnehmern die Möglichkeit, flexibel zu bleiben und zu arbeiten, wie und wo es gerade am besten passt. 

Egal ob Sie nun ein Home Office-Veteran sind oder gerade erst ihre ersten Erfahrungen damit sammeln: Diese 8 Tipps helfen Ihnen dabei, auch fernab des Büros erfolgreich zu sein.

1. Ziehen Sie sich an wie im Büro

Natürlich ist es im Home Office verlockend, den Schlafanzug anzulassen und mit dem Laptop auf dem Schoß im Bett zu arbeiten. Schließlich sind Sie ja zu Hause und zudem allein. Um wach in den Tag zu starten und den Beginn Ihres Arbeitstages einzuläuten, sollten Sie sich trotzdem lieber anziehen – und zwar so, als würden Sie gleich ins Büro gehen. Das hilft bei der Trennung von Entspannungs- und Arbeitszeit. Sie müssen nicht gleich Ihre schicksten Schuhe hervorholen, aber ein normales Tagesoutfit sollte es schon sein. So kommen Sie auch nicht in Verlegenheit, wenn Sie spontan in eine Videokonferenz gebeten werden. 

2. Investieren Sie in bürotaugliche Möbel

Am Küchentisch oder auf dem Sofa sitzend zu arbeiten, mag zu Beginn ganz spaßig sein. Dauerhaft sind solche Arrangements jedoch nicht zu empfehlen und können zu Muskelverspannungen und Fehlhaltungen führen (besonders produktiv ist man auf dem Sofa sicher auch nicht). Wenn Sie im Home Office arbeiten, sollten Sie sich genau dies einrichten: ein Büro in Ihrem Zuhause. Investieren Sie zum Beispiel in einen zusätzlichen Bildschirm, den Sie an Ihren Laptop anschließen können. Auch eine externe Tastatur und Maus helfen dabei, Hände und Handgelenke gesund zu halten. Ein ergonomischer Stuhl und die richtige Haltung beim Sitzen runden das perfekte Home Office ab. 

3. Nutzen Sie Ihren Kalender

Wenn Sie mit Kollegen arbeiten, die über mehrere Orte verteilt sind (ob nun in Büros in der selben Stadt oder auf verschiedenen Kontinenten), sollten Sie Ihren Kalender aktuell halten. So muss sich niemand wundern, wo Sie gerade sind. Tragen Sie nicht nur Termine in den Kalender ein, sondern auch alle anderen Zeiten, zu denen Sie nicht erreichbar sind. Natürlich müssen Sie nicht angeben, ob Sie nun gerade einen Kunden treffen oder einen Mittagsspaziergang machen – tragen Sie einfach ein, dass Sie beschäftigt sind. 

4. Legen Sie Pausen ein

Nur weil Sie nicht im Büro anwesend sind, heißt das nicht, dass Sie ununterbrochen erreichbar sein müssen. Im Home Office brauchen Sie genauso viele Pausen wie Ihre Kolleginnen und Kollegen en in der Firmenzentrale. Planen Sie regelmäßige Zeitfenster zur Erholung ein, zum Beispiel für ein Mittagessen außer Haus, einen Spaziergang oder ein Workout im Fitnessstudio. 

5. Verlegen Sie Meetings nach draußen

Im Home Office fallen viele Gelegenheiten für einen Ortswechsel weg. Im Büro können Sie mit dem Kollegen mal eben in die Kantine oder das nahegelegene Café gehen, um lockere Besprechungen zu halten. Zuhause bleiben Sie für virtuelle Meetings oft stundenlang an Ihrem Schreibtisch sitzen. Das muss nicht sein: Vereinbaren Sie das nächste Mal einfach einen Anruf anstelle einer Videokonferenz und machen Sie sich mit Handy und Headset auf den Weg nach draußen. Wenn Sie mehrere Dinge besprechen wollen, können Sie sich vorab Notizen auf dem Handy machen und im Garten oder Park davon ablesen. 

6. Laut oder leise? Finden Sie den idealen Geräuschpegel

Ruhe klingt zwar toll, manchen fällt es jedoch schwer, in völliger Stille zu arbeiten. Wenn Ihnen Hintergrundgeräusche beim Konzentrieren helfen, spricht nichts dagegen, eine entspannte Playlist anzumachen. Gehören Sie zu der Sorte Mensch, die Lärm eher ablenkt, minimieren Sie diesen. Ob Noise-Cancelling-Kopfhörer oder Ohrstöpsel, finden Sie die Hilfsmittel, die Ihnen persönlich am besten helfen. 

7. Nutzen Sie To Do-Listen

Der Büroalltag folgt oft einem bestimmten Rhythmus, der Gang zu Meetingräumen zur vollen Stunde und der Aufbruch in die Mittagspause teilen den Tag in planbare Abschnitte. Im Home Office fehlt diese Struktur, sodass der Arbeitstag sehr lang erscheinen kann. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen und nutzen Sie To Do-Listen, um Ihrem Tag Struktur zu geben. Starten Sie den Tag mit dem Projekt, das höchste Priorität hat, und arbeiten Sie sich so durch die Aufgaben des Tages. Wenn Sie am Ende Ihres Arbeitstages eine Liste für den nächsten Tag machen, können Sie am Morgen motiviert und ohne Verzögerung durchstarten. 

8. Machen Sie Feierabend!

Das Home Office kann vom Traum zum Albtraum werden, wenn Sie keine Grenzen setzen. Weil Ihr Arbeitsplatz auch der Ort ist, an dem Sie sich entspannen und ausruhen, sollten Sie genau darauf achten. Ansonsten fühlt es sich bald so an, als würden Sie nie so richtig mit der Arbeit aufhören, und sich deshalb auch nie voll entspannen. Auch wenn die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit räumlich verschwimmen, sollten sie dies nicht auch noch zeitlich passieren. Konzentrieren Sie sich tagsüber (oder zu Ihren gewählten Arbeitszeiten) voll auf die Arbeit und schalten Sie zum Feierabend ab. Fahren Sie Ihren Laptop herunter und schalten Sie Benachrichtigungen auf Ihrem Smartphone ab. Schließen Sie, wenn auch nur bildlich, die Tür zum Büro: Sie haben jetzt frei.