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Glassdoor präsentiert die Kriterien für den Award „Beste Arbeitgeber 2020“

Sind Sie davon überzeugt, in einem tollen Unternehmen zu arbeiten? Falls ja, dann sind Sie erstens zu beglückwünschen und zweitens können Sie jetzt hier herausfinden, wie Ihre Firma einer der besten Arbeitgeber in Deutschland werden kann! Denn: Glassdoor hat heute die Kriterien für die beliebte Auszeichnung „Beste Arbeitgeber 2020 – von Mitarbeitern gewählt” veröffentlicht. 

Anders als bei anderen Auszeichnungen können sich Unternehmen nicht selbst bei „Beste Arbeitgeber 2020” bewerben. Zudem entstehen auch keine Kosten für die Teilnahme. Die Gewinner werden ausschließlich auf Basis von Mitarbeiter-Feedback ermittelt. Damit geben diejenigen ein Urteil ab, die das Unternehmen am allerbesten kennen. Die Nominierungsphase, also der Zeitraum, in dem Mitarbeiterbewertungen für den Award berücksichtigt werden, läuft bereits. Sie ist am 23. Oktober 2018 gestartet und endet am 21. Oktober 2019. 

Grundsätzlich können, neben den aktuellen, auch ehemalige Mitarbeiter auf Glassdoor Bewertungen hinterlassen. Voraussetzung hierfür ist, dass sie das Unternehmen vor nicht länger als fünf Jahren verlassen haben.  Für den Award „Beste Arbeitgeber 2020“ sind die Anforderungen noch etwas strenger. Es werden nur Bewertungen von ehemaligen Mitarbeitern berücksichtigt, wenn diese das Unternehmen nicht vor dem Jahr 2018 verlassen haben.

In jedem Land, in dem die Auszeichnung vergeben wird, basiert sie auf lokalem Feedback, das von Mitarbeitern in dem Land abgegeben wurde. Das heißt für die Ermittlung der besten Arbeitgeber in Deutschland werden nur Bewertungen von Arbeitnehmern aus Deutschland berücksichtigt. Es ist daher auch auch möglich, dass ein Unternehmen die Auszeichnung in mehreren Ländern gewinnt und es zum Beispiel ein US-amerikanisches Unternehmen unter die Gewinner in Deutschland schafft.

Die einzelnen Rankings – so auch das deutsche „Beste Arbeitgeber 2020” – werden anhand der Menge, Qualität und Konsistenz der Bewertungen im Nominierungszeitraum ermittelt. Was bedeutet das im Einzelnen?

  1. Hinsichtlich der Menge ist eine Mindestanzahl von 20 Bewertungen für die acht Faktoren notwendig, die ein Mitarbeiter auf Glassdoor bewerten kann. Die acht Faktoren sind:
    • Karrieremöglichkeiten
    • Vergütung und Zusatzleistungen
    • Kultur und Werte
    • Führungskräfte
    • Work-Life-Balance
    • „Würde den Arbeitgeber einem Freund empfehlen”
    • Geschäftsprognose für die nächsten sechs Monate
    • Gesamtbewertung
  2.  Wenn für ein Unternehmen für einen oder mehrere dieser Faktoren keine ausreichende Anzahl an Bewertungen vorliegt, kann das Unternehmen nicht für den Award berücksichtigt werden. Erfüllt eine Firma hingegen diese Voraussetzungen, kommt es grundsätzlich für die Bestenliste in Frage. Die nun folgende Berechnung der Gewinner basiert auf einem  Glassdoor-eigenen Algorithmus, der von Glassdoors Economic Research und Data Science Teams entwickelt wurde.
  3. Ein Unternehmen muss zudem folgende Kriterien erfüllen:
    • in der Nominierungsphase vom 23. Oktober 2018 bis zum 21. Oktober 2019 eine Gesamtbewertung von mehr als 3,5 Sternen
    • eine Bewertung von mindestens 2,5 Sternen bei den Faktoren Karrieremöglichkeiten, Vergütung und Zusatzleistungen, Kultur und Werte, Führungskräfte und Work-Life-Balance.
    • Des Weiteren muss die Angabe für die Mitarbeiteranzahl auf Glassdoor am 21. Oktober 2019 aktuell sein. Entscheidend für die Berücksichtigung ist dabei die Angabe zur „Größe“ des Unternehmens, die auf der Übersichtsseite des Unternehmensprofils auf Glassdoor zu finden ist. Unternehmen haben bis zum 21. Oktober 2019 Zeit, ihre Mitarbeiteranzahl auf Glassdoor mithilfe eines kostenlosen Arbeitgeberkontos zu aktualisieren.
    • Für die deutsche Auszeichnung sind Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern teilnahmeberechtigt.
    • In die Berechnung des Rankings fließen Bewertungen von Mitarbeitern mit dem Beschäftigungsstatus Vollzeit, Teilzeit, Freelance und befristet ein. Bewertungen von Praktikanten werden hingegen nicht berücksichtigt. Bewertungen von Mitarbeitern bei Universitäten, Multi-Level-Marketing-Unternehmen und beim Militär werden nicht berücksichtigt.
  1. Für das Kriterium der Qualität analysiert der Glassdoor-eigene Algorithmus – über die reinen Sterne-Bewertungen hinaus – auch die Inhalte, die von den Mitarbeitern in Bewertungen geteilt werden. Dabei wird in Betracht gezogen, was ein Unternehmen wirklich als guten Arbeitgeber herausstechen lässt. Bewertungen von hoher Qualität sind solche, die Jobsuchenden hilfreiche Insights in die Arbeitswelt bei einem Unternehmen geben und ihnen helfen herauszufinden, wie es wirklich ist, bei einem Unternehmen zu arbeiten. Darunter fallen Hinweise darauf, was bei dem Unternehmen gut läuft, wo es Verbesserungsbedarf gibt sowie Ratschläge an das Unternehmensmanagement. Mitarbeiter werden im Rahmen einer Abgabe einer Bewertung auf Glassdoor gebeten solche Insights zu teilen.
  2. Für die Konsistenz der Bewertungen analysiert der Glassdoor-eigene Algorithmus sowohl Quantitäts- als auch Qualitätsentwicklungen der von den Mitarbeitern geteilten Bewertungen im Zeitverlauf. In manchen Fällen, in denen ein Arbeitgeber nicht die notwendige Qualität und/oder Konsistenz hinsichtlich der Bewertungen vorweisen kann, kann dies Auswirkungen auf das Ergebnis haben und/oder zum Ausschluss des Unternehmens führen. Tipp: Wir ermutigen Arbeitgeber, einen Blick auf unsere kostenfreien Ressourcen zu werfen, die Best-Practice-Beispiele von Gewinnern des Awards „Beste Arbeitgeber“ enthalten.

Könnte Ihr Arbeitgeber auch in anderen Ländern die Auszeichnung erhalten? Ja, klar. Solange er die Kriterien zur Teilnahme erfüllt. Der Award wird dieses Jahr das erste Mal in neun Ländern vergeben. Die Voraussetzungen unterscheiden sich lediglich darin, wie groß Unternehmen sein müssen und wie viele Bewertungen mindestens für eine Berücksichtigung vorliegen müssen.

Das sind die Mindestanforderungen für die Auszeichnung in den weiteren Ländern, in denen Glassdoor die besten Arbeitgeber auszeichnet:

  • 100 Best Places to Work – Großunternehmen USA: mindestens 75 Bewertungen in jeder der acht Kategorien von Berufstätigen aus den USA; mindestens 1.000 Beschäftigte zum Ende der Nominierungsphase.
  • 50 Best Places to Work – kleine und mittlere Unternehmen in den USA: mindestens 30 Bewertungen in jeder der acht Kategorien von Berufstätigen aus den USA; weniger als 1.000 Beschäftigte zum Ende der Nominierungsphase.
  • 50 Best Places to Work – Großbritannien: mindestens 30 Bewertungen in jeder der Kategorien von Berufstätigen aus Großbritannien; mindestens 1.000 Beschäftigte zum Ende der Nominierungsphase.
  • 25 Best Places to Work – Kanada: mindestens 25 Bewertungen in jeder der Kategorien von Berufstätigen aus Kanada; mindestens 1.000 Beschäftigte zum Ende der Nominierungsphase.
  • 25 Best Places to Work – Frankreich: mindestens 20 Bewertungen in jeder der acht Kategorien von Berufstätigen aus Frankreich; mindestens 1.000 Beschäftigte am Ende der Nominierungsphase.
  • 50 Best Places to Work – Brasilien: mindestens 30 Bewertungen in jeder der sechs Kategorien von Berufstätigen aus Brasilien; mindestens 1.000 Beschäftigte zum Ende der Nominierungsphase.  
  • 25 Best Places to Work – Mexiko: mindestens 20 Bewertungen in jeder der sechs Kategorien von Berufstätigen aus Mexiko; mindestens 1.000 Beschäftigte zum Ende der Nominierungsphase.  
  • 10 Best Places to Work – Argentinien: mindestens 20 Bewertungen in jeder der sechs Kategorien von Berufstätigen aus Argentinien; mindestens 1.000 Beschäftigte zum Ende der Nominierungsphase.  
  • 10 Best Places to Work – Singapur: mindestens 20 Bewertungen in jeder der acht Kategorien von Berufstätigen aus Singapur; mindestens 1.000 Beschäftigte zum Ende der Nominierungsphase.  

Dabei ist zu berücksichtigen, dass in Brasilien, Mexiko und Argentinien nur sechs Kategorien in das Ergebnis einfließen. Sie lauten: Gesamtbewertung des Unternehmens, Karrieremöglichkeiten, Vergütung und Vorteile, Kultur und Werte, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie Empfehlung an einen Freund”. Der Grund hierfür ist, dass einige der Bewertungen, die zur Ermittlung der Preisträger für 2020 für diese drei Länder verwendet werden, bereits vor der Integration von Love Mondays in Glassdoor geteilt wurden. Im Juni 2019 ist die Plattform Love Mondays in diesen drei Ländern in der Marke Glassdoor aufgegangen. Auf Love Mondays konnten Mitarbeiter vorher im Unterschied zu Glassdoor weder das Managment noch die Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate bewerten. 

Die Gewinner des Awards „Beste Arbeitgeber 2020 – von Mitarbeitern gewählt“ werden Anfang Dezember 2019 bekannt gegeben.

Was heißt das unter dem Strich für Sie? Wen Sie wollen, dass Ihr eigenes Unternehmen eine Chance bekommt, dann hinterlassen Sie am besten eine eigene Bewertung bis 21. Oktober 2019 auf Glassdoor. Bewertungen, die danach abgegeben werden, können nicht mehr für den Award berücksichtigt werden. Wir freuen uns, wenn Sie sich durch eine eigene Bewertung an der Nominierungsphase beteiligen!

Unsere Verpflichtung zu Integrität für alle Arbeitgeber
Bei der Ermittlung der Award-Gewinner hat Glassdoor sich zu hoher Datenintegrität und Bewertungsqualität verpflichtet. Dies bedeutet auch, dass alle Arbeitgeber gleich behandelt werden, egal ob sie Kunde von Glassdoor sind oder nicht. Wenn das Glassdoor-Team, das über die Teilnahmeberechtigung entscheidet, vermutet und/oder feststellt, dass offizielle Vertreter eines Unternehmens versucht haben, Bewertungen von Mitarbeitern zu beeinflussen oder die Abgabe von authentischen, unbefangenen Bewertungen zu manipulieren, einschließlich absichtlicher oder unabsichtlicher Handlungen, die gegen den Verhaltenskodex und/oder die Nutzungsbedingungen verstoßen, kann das Unternehmen von der Berücksichtigung für den Award ausgeschlossen werden. Der Ausschluss von der Teilnahme kann unter anderem durch folgende Handlungen ausgelöst werden:

  1. Versuch des Managements, unwahre Bewertungen abzugeben.
  2. Zwang der Mitarbeiter durch das Management zur Abgabe von positiven Bewertungen oder andere Handlungen und/oder Events, die letztendlich das Vertrauen der Mitarbeiter in den Arbeitgeber oder seine Führungsebene beschädigen könnten und/oder die Gesamtbewertung des Unternehmens auf Glassdoor nachteilig beeinflussen könnten.

Wir empfehlen Arbeitgebern, die Mitarbeiter nicht häufiger als einmal im Jahr zu bitten, eine unbefangene Bewertung abzugeben.