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Arbeitsalltag

6 Dinge, die Sie nie auf Ihrem Arbeitsrechner tun sollten

Gepostet von Glassdoor-Team

Karriere-Experte

Letzte Aktualisierung November 25, 2021

Oft fangen wir schon am ersten Arbeitstag im neuen Job an, den Geschäftslaptop oder das Geschäftshandy an den persönlichen Geschmack anzupassen: Wir tauschen den Bildschirmschoner gegen ein Foto unseres Haustiers aus, melden uns bei Spotify an, um die perfekte Playliste zu erstellen, die wir brauchen, wenn wir bis spät in die Abendstunden arbeiten, und wir checken Facebook, um einem alten Schulfreund alles Gute zum Geburtstag zu wünschen.

Cybersicherheitsexperten meinen jedoch, dass das gleichzeitige Nutzen eines Laptops für persönliche und arbeitsbezogene Angelegenheiten sowohl für Sie als auch für Ihren Arbeitgeber riskant ist.

Softwaretechnologie-Unternehmen Check Point führte eine Befragung von über 700 IT-Mitarbeitern durch, die aufzeigte, dass knapp zwei Drittel aller IT-Mitarbeiter glaubten, dass in der jüngsten Vergangenheit schwerwiegende Sicherheitsverstöße durch Achtlosigkeit seitens der Mitarbeiter verursacht wurden. „Die größte Gefahr liegt innerhalb Ihres Unternehmens“, so Check Point.

Für eine Auffrischung im Bereich Internetssicherheit und professionelle Verhaltensweisen haben wir Experten gebeten, uns über die Dinge zu informieren, die man niemals auf einem Arbeitsrechner tun sollte.

1. Speichern persönlicher Kennwörter auf Ihrem Arbeitsrechner

Die meisten von uns benutzen unsere Arbeitsrechner mindestens acht Stunden pro Tag. Wir nehmen sie nach Hause mit und sie werden schnell unsere Hauptcomputer. Da passiert es schnell, dass wir auf die Schaltfläche klicken, die unser Kennwort speichert. Doch halt.

Laut der Society of Human Resource Management (SHRM) haben viele Unternehmen Klauseln in ihren Computer-, E-Mail- und Internetnutzungsbedingungen, die das Speichern persönlicher Kennwörter zu einem möglicherweise gewagten Zug macht. Die Klausel lautet:

„E-Mails und andere elektronische Kommunikation, die durch Geräte, Systeme oder Netzwerke, die dem Unternehmen gehören, geleitet werden, sind weder persönlich noch vertraulich und gelten weiterhin als Besitz des Unternehmens. Aus diesem Grund behält das Unternehmen sich das Recht vor, E-Mails sowie andere elektronische Kommunikation, Verzeichnisse, Dateien und alle andere Inhalte zu untersuchen, zu kontrollieren und zu regulieren, einschließlich jeglicher on- und offsite Internetnutzung, die durch die technischen Systeme des Unternehmens geleitet oder gespeichert wird.“

Lesen Sie die Richtlinien Ihres Arbeitgebers, die die Internetnutzung und die Nutzung von Geräten regeln. Informieren Sie sich über Gebote und Verbote.

2. Unangebrachte Bemerkungen in Nachrichtendiensten machen

Immer öfter werden in Unternehmen Chatrooms wie Slack, Campfire und Google Hangouts am Arbeitsplatz zur Kommunikation mit Mitarbeitern verwendet. Dabei passiert es schnell, dass Sie den Chatroom benutzen, als würden Sie mit einem Mitarbeiter im Pausenraum quatschen während Sie den Kühlschrank plündern. Diese Nachrichten werden jedoch irgendwo auf einem Server gespeichert und sind ebenso abrufbar wie E-Mails.

Slack „Hat Zugang zu all Ihren Nachrichten“, so Trevor Timm in einem Interview mit Fast Company. „sowie zu jeglicher internen Kommunikation, die Sie vielleicht nicht öffentlich machen wollen“, einschließlich privater Konversationen. Wählen Sie beim Nutzen eines Chatrooms Ihre Worte mit Bedacht – seien Sie vorsichtig mit dem, was Sie sagen.

3. Kostenloses/ öffentliches WLAN nutzen

Für viele Menschen, die im Außendienst arbeiten oder am Wochenende in einem Café ein paar E-Mails senden wollen, ist es verlockend den Laptop mitzunehmen und sich in ein kostenloses, öffentliches WLAN-Netzwerk einzuwählen. Öffentliches WLAN ist mittlerweile an vielen Orten verfügbar und der Chef möchte schließlich auf die Zusammenfassung des Projekts von letzter Woche nicht bis Montag warten. Wenn Sie sich jedoch an Orten, die kostenloses WLAN anbieten, wie zum Beispiel im Coffee-Shop oder am Flughafen, ins öffentliche Netzwerk einwählen, können Sie sich damit Betrug aussetzen.

„Melden Sie sich nicht bei Ihren E-Mail, Bank- oder Kreditkartenkonten an, wenn Sie öffentliches WLAN benutzen“, so Betrugsexperte Frank Abognale. „Hochstapler erstellen betrügerische Netzwerke, die wie ein echtes vertrauenswürdiges Netzwerk erscheinen (was als „Evil-Twin-Intrige“ bezeichnet wird)“.

4. Freunden Erlaubnis erteilen, Ihren Arbeitsrechner fernzusteuern

„Heutzutage ist Remote-Zugriff-Software leicht verfügbar und Sie haben die Möglichkeit, praktisch jedermann außerhalb des Büros auf Ihren Computer zugreifen zu lassen und diesen fernsteuern zu lassen“ so Joe Rejeski, Gründer und Geschäftsführer von avenue X group. „Sie würden einem Freund nicht einfach erlauben, in Ihr Büro zu kommen und sich in Ihren Computer einzuloggen, ohne erst Ihren Chef um Erlaubnis zu bitten. Also vermeiden Sie dies auch virtuell.“

5. Persönliche Daten speichern

Es ist einfach, einen persönlichen Ordner auf Ihrem Desktop zu erstellen, um die hübschen Fotos Ihrer Kinder oder die Quittung des Installateurs zu speichern. Vergessen Sie jedoch nicht: Der Arbeitsrechner gehört nicht Ihnen – er gehört dem Unternehmen.

„Es gab einmal einen Fall, bei dem es um ein Unternehmen ging, das plötzlich Insolvenz gemeldet hat“ so Rejeski. „Einige Mitarbeiter haben sich Sorgen darüber gemacht, was mit ihren persönlichen Daten, die sie auf ihren Arbeitsrechnern gespeichert hatten, passieren würde. Als das Unternehmen geschlossen wurde, war die sichere Löschung persönlicher Daten von den Arbeitsrechnern keine hohe Priorität seitens des Managements. Keiner weiß, was mit den Computern oder den darauf gespeicherten Daten passiert ist.“

6. Während der Arbeit einer Nebentätigkeit nachgehen

Viele von uns haben zusätzliche Jobs, um einem Hobby nachzugehen oder ein wenig extra Taschengeld zu verdienen. Lassen Sie jedoch die Grenzen während der Arbeitszeit nicht verschwimmen. Wie oben erwähnt: Alles, was Sie an Ihrem Arbeitsrechner erledigen, kann festgehalten werden und von der IT-Abteilung abgerufen werden. Seien Sie mit dem Nutzen Ihres Arbeitsrechners außerhalb Ihrer Arbeit vorsichtig. Es kann harmlos erscheinen, aber bei einem Personalstreit oder einem Gespräch mit Ihrem Manager kann es der Tropf sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

„Selbst wenn Sie wissen, dass auch Ihre Kollegen ihre Arbeitsrechner falsch verwenden, können Sie derjenige sein, mit dem der Arbeitgeber ein Exempel statuiert“, so Rejeski.

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