Bewertungen für Decathlon, „work life balance” | Glassdoor.de

Mitarbeiterbewertungen für Decathlon zu „work life balance“

Aktualisiert am 12. Aug 2019

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3.8
76%
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91%
Befürworten Geschäftsführer
Decathlon CEO Michel Aballea
Michel Aballea
642 Bewertungen

Bewertungen zu „work life balance“

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  1. Hilfreich (1)

    „Fair Arbeit”

    SternSternSternSternStern
    • Work-Life-Balance
    • Kultur & Werte
    • Karriere­chancen
    • Vergütung und Zusatzleistungen
    • Führungs­ebene
    Ehem. Mitarbeiter - Anonymer Mitarbeiter 
    Empfiehlt
    Positive Prognose
    Befürwortet Geschäftsführer

    Ich habe weniger als ein Jahr bei Decathlon gearbeitet - Vollzeit

    Pros

    Gute Entwicklungsmöglichkeit Fair bezahlt viele interessante Veranstaltungen Meiste Kollege sehr nett Sehr international

    Kontras

    Jeden Tag sehr anstrengend nicht sehr gute Work-Life-Balance Manche Kollegen wollen anderen nicht hilfen Kommunikation mit anderen Gruppen ist nicht sehr einfach

    Decathlon2019-08-12
  2. Hilfreich (5)

    „Guter Einstieg und TOP für operative Leute, die sportbegeistert sind!”

    SternSternSternSternStern
    • Work-Life-Balance
    • Kultur & Werte
    • Karriere­chancen
    • Vergütung und Zusatzleistungen
    • Führungs­ebene
    Akt. Mitarbeiter - Teamleiter 
    Empfiehlt nicht
    Positive Prognose
    Keine Meinung zum Geschäftsführer

    Ich arbeite seit mehr als einem Jahr bei Decathlon -Vollzeit

    Pros

    1. Schnelle Lernkurve: Am Anfang ist man zwar permanent unter Strom und versucht sich möglichst schnell einen Überblick zu verschaffen. Das gelingt, auch wenn einem klar sein muss, dass das viel Nacharbeit und Überstunden bedeutet. Die Lernkurve ist jedoch hoch. 2. Nette Kollegen: Sie sitzen alle im gleichen Boot und haben das Gleiche erlebt. Daher ist der Zusammenhalt sehr gut. Was immer hilft am Anfang -> Kuchen! Es ist auch eine Kultur des Dutzens -> Selbst der Regionalleiter / Deutschlandchef wird beim Vornamen genannt und kann jederzeit angesprochen werden. 3. Gute Management Tools bzw. Schulungssystem: Decathlon setzt durch den hohen Durchlauf an Personal auf eine effiziente in-House Schulung via Trainern (eigene Mitarbeiter) oder dem webbasiertem Mylo eLerntool. Beides funktioniert in der Regel gut und man lern schnell dazu. Was dabei wirklich betont werden muss ist, dass auch die Kultur des Mitarbeiteraustausches (Vorgesetzter und Mitarbeiter) sehr intensiv gelebt wird in Form eines Indis. Das Indi sollte bestenfalls 8 Mal im Jahr stattfinden und ist ein lockeres 4 Augengespräch, bei dem alle vergangenen, aktuellen und zukünftigen Punkte aus einem Verantwortungsbereich besprochen werden können. Dazu kommen noch je ein Endjahres- und Halbjahresgespräch. Das ist meiner Meinung nach ein Tool, was so in der Wirtschaft einzigartig ist. Es hilft ungemein die Motivation des Mitarbeiters und des Vorgesetzten zu verstehen und entfernt sich vom Ansatz der Arbeitsdiktatur. 4. Auch wenn es mir wirklich nicht gefällt, dass diese Events oft außerhalb der Arbeitszeit und damit in der wenigen Freizeit liegen. Es hat Tradition bei Decathlon, seine Erfolge und den Zusammenhalt zu feiern. Sei es, weil ein bestimmter Umsatz erreicht wurde, ein Peak besonders erfolgreich war, die Bilanz des Stores präsentiert wird, eine Produktschulung anliegt oder weil man einfach zusammen Sport treiben möchte. Immer gibt es kleinere und größere Events, bei denen sich Mitarbeiter beteiligen können. Dazu gehören Sachen wie Weihnachtsmarktbesuche, Testen von Skiequipment in den Alpen, Fußballturniere, Weihnachtsparties, Camping, BBQ Abend usw. Es steht eigentlich in jedem Monat was an und man lernt seine anderen sportbegeisterten Kollegen gut kennen. Vielleicht auch ein Geheimnis von Decathlon.

    Kontras

    1. Zu starker Fokus auf operative Abläufe: Mir war bewusst, dass ein Teamleiter oft auf der sogenannten Fläche eingesetzt ist. Was mir aber nicht bewusst war ist, dass man oft nur ein besserer Verkäufer mit Organisationsaufgaben ist wie Bewerbungsgespräche führen und sein Umsatz analysieren. Das hat oft einfach zu wenig mit Inhalten aus dem Wirtschaftsstudium zu tun und ist meiner Meinung oft zu operativ. Ich würde mir mehr Zeit für Managementaufgaben wünschen, wie Kundenaquise oder Wettbewerbsanalyse. Das Ziel des Teamleiters ist die nächste Stufe, welche als OL (Organisationsleiter) oder FL (Filialleiter) bekannt ist und schon mehr dem Gedanken des BWLers entspricht. Allerdings kann es auch einfach 2-4 Jahre dauern, bis eine Beförderung möglich ist. Es hängt an vielen Faktoren, die man nicht immer beeinflussen kann. 2. Fehlende Work-Life Balance: Gefühlte 6 Tage Woche, da oft keine zwei Tage am Stück frei genommen werden können - in Ausnahmefällen am Samstag, aber es bleibt "zerstückelt". Das "Glück" des Permanenten ereilt irgendwann jeden Teamleiter. Von daher liegt der freie Tag immer an einem Di, Mi oder Do. Zudem finden ab und an Aktionen am Samstag Abend oder am Sonntag statt wie Umbauten. Ich würde mir hier auch mehr System wünschen, um den Vollzeitkräften dort mehr Freizeit einzuräumen. Nur entspannte Mitarbeiter, können zu Stoßzeiten auch dauerhaft mal mehr weg schaffen. 3. Gehalt: Im Vertrag steht eine 37,5 Stunden Woche - plus 25 / minus 20 Prozent. Auf den Passus mit weniger als 20 Prozent kann man verzichten, da das sowieso nie vor kommt. Da man allerdings über 2700 Brutto verdient als Teamleiter, gilt man als Management Stuff. Das heißt, normale Mitarbeiter schreiben ihre Überstunden auf und bekommen diese bezahlt. Der "Manager" jedoch nicht, was gesetzlich auch nicht wirklich anfechtbar ist. So kommen ganz leicht im Peak 50-60 Stunden pro Woche raus. Es wird gern argumentiert, dass das nur am Anfang der Fall ist und dies am TL und seiner Planung liegt. Ist meiner Meinung nach jedoch nicht ganz korrekt, denn wenn dein FL sagt "spar Stunden", dann kannst du einfach keine Leute einstellen und einsetzen = Ergo musst du selbst ran. Genauso, wenn es heißt: "okay, setzt Stunden ein. Der Umsatz ist da" geht es nicht so einfach, weil du nicht von heute auf morgen neue Leute ran bekommst. Ich fände es einfach fair, wenn auch Manager ihre Überstunden bezahlt bekommen würden oder einen Freizeitausgleich. Mehr Arbeit scheuen wir alle nicht, nur es muss sich rechnen. Es ist auch so, dass man bis zu 20 % als Provision zusätzlich verdienen kann als Teamleiter. Nur können wir die Umsätze teilweise überhaupt nicht beeinflussen. Wenn z.B. Top Produkte, die super häufig verkauft werden, auf einmal nicht mehr nachkommen, weil die Marken falsch kalkuliert haben, bricht dir sofort der Umsatz und damit die Provision weg. Da kannst du noch so schön die anderen Produkte präsentieren und für Ersatz sorgen. 4. Technik: Wir haben einen super IT Support...manchmal. Er kann wirklich mega schnell und gut sein, manchmal hast du auch einfach Pech. Was auch kein Geheimnis ist: Die Hardware. Decathlon vereinheitlicht natürlich aus gutem Grund Hardware, jedoch wird nicht immer in das Beste investiert. Die PCs oder Smartphones zum Arbeiten sind manchmal teuflich langsam und lassen so manchen verzweifeln. Es geht natürlich, aber jeder hatte bestimmt schon mal den Gedanken: "Ich nehm gleich den PC und hau ihn einfach in den Müll". Etwas höhere Invests in die Hardware würden die Produktivität sicherlich schnell ansteigen lassen. Noch besser: Der MA freut sich, wenn er die Hardware nutzen darf.

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    Decathlon2016-11-29
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